Statuten der Österreichischen Geophysikalischen Gesellschaft

(ZVR: 852701598)

November 2013

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen: "Österreichische Geophysikalische Gesellschaft - Austrian Geophysical Society (AGS)". Sie wird im Folgenden kurz „Gesellschaft“ genannt. Der Name der Gesellschaft wird mit AGS abgekürzt.
  2. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Wien. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist nicht auf das Gebiet der Republik Österreich beschränkt.
  3. Die Errichtung von Zweigvereinen (Tochtergesellschaften) ist nicht beabsichtigt.

§ 2 Zweck

Zweck der Gesellschaft ist:

  1. Mehrung und Verbreitung des geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre und Anwendung zur Erhöhung der Wertschöpfung in der Geophysik insbesondere aber zur Unterstützung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Österreich.
  2. Herstellung und Förderung der die Geophysik betreffenden notwendigen Kontakte zwischen Forschung, Lehre, Wirtschaft, öffentlichen Gebietskörperschaften und Sozietät.
  3. Erhöhung des Stellenwertes der Geophysik im öffentlichen Bewusstsein.
  4. Bereitstellung von Informationsinstrumenten zur Vermittlung von Erkenntnissen und Erfahrungen der Geophysik an eine qualifizierte Öffentlichkeit.
  5. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist weder auf Gewinn noch auf die Erlangung sonstiger wirtschaftlicher Vorteile gerichtet. Alle Einnahmen werden dem Zweck der Gesellschaft zugeführt.

§ 3 Mittel zur Erreichung des Gesellschaftszweckes

Die erforderlichen materiellen Mittel werden aufgebracht durch:

  1. Beitrittsgebühren, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Subventionen, sonstige Beiträge der Mitglieder, Entgelte für die Inanspruchnahme der Tätigkeit der Gesellschaft.
  2. Mitgliedschaft allein begründet keinen Anspruch auf das Vermögen der Gesellschaft, auch nicht beim Ausscheiden eines Mitgliedes oder bei der Auflösung der Gesellschaft.
  3. Bei einer ersatzlosen Auflösung der Gesellschaft, bei Aufhebung oder bei Wegfall ihres bisherigen Zweckes überweist der Vorstand nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes das nach Abwicklung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen an österreichische Universitäten, an denen die Geophysik gepflegt wird, zur Verwendung entsprechend dem Zweck der Gesellschaft. Als ideelle Mittel zur Erreichung des Gesellschaftszweckes dienen Vorträge, Versammlungen, Diskussionsveranstaltungen, Seminare, Tagungen, die Herausgabe von Publikationen, die Unterstützung von Arbeitskreisen und Weiterbildungsveranstaltungen und insbesondere die intensive Vernetzung der Mitglieder.

§ 4 Arten der Mitglieder

  1. Ordentliche Mitglieder
  2. Studentische Mitglieder
  3. Fördernde Mitglieder
  4. Ehrenmitglieder
  5. Kooperationsmitglieder

Ordentliche Mitglieder sind physische Personen, die sich der Vereinsarbeit widmen.

Studentische Mitglieder sind physische Mitglieder, die aktiv ein erdwissenschaftliches Studium betreiben und das 28. Lebensjahr im aktuellen Kalenderjahr noch nicht vollendet haben. Danach geht die Mitgliedschaft automatisch in die eines ordentlichen Mitglieds über.

Fördernde Mitglieder wie Industriefirmen, Vereine, Behörden, wissenschaftliche Institute sind jene, die mindestens den vierfachen Beitrag eines ordentlichen Mitglieds entrichten.

Ehrenmitglieder sind physische Personen, die wegen besonderer Verdienste um die Geophysik in Österreich und/oder um diese Gesellschaft vom Vorstand mit ¾ Mehrheit des gesamten Vorstandes ernannt werden. Ehrenmitglieder haben alle Rechte und Pflichten ordentlicher Mitglieder und sind vom Mitgliedschaftsbeitrag befreit.

Kooperationsmitglieder sind Gesellschaften bzw. Institutionen, mit denen die AGS ein Partnerschaftsübereinkommen zum gegenseitigen Nutzen geschlossen hat. Kooperationsmitglieder dürfen eine/n VertreterIn in den Vorstand entsenden, der/die bei einer Generalversammlung nicht zur Wahl steht. Kooperationsmitglieder sind vom Mitgliedschaftsbeitrag befreit.

Der Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand festgelegt.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Aufnahme erfolgt auf Antrag durch Mehrheitsbeschluss des gesamten Vorstandes oder auf Grund der Empfehlung von zwei Mitgliedern der Gesellschaft, die in der Lage sind, über den Antragsteller Auskunft geben zu können. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet bei physischen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch den Verlust der Rechtspersönlichkeit; sie erlischt durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt kann nur zum 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Der Austritt muss unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Monaten schriftlich erklärt werden. Austrittsschreiben sind an den Präsidenten/Präsidentin zu richten.
  3. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt durch 2/3 Mehrheitsbeschluss im Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten oder wegen eines die Interessen oder Ziele der Gesellschaft schädigenden Verhaltens oder Verzuges mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge, der trotz Mahnung länger als ein Jahr dauert. Der Ausschluss hat unter Angabe der Gründe zu erfolgen.
  4. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung bezahlter Beiträge.
  5. Der Anspruch der Gesellschaft auf ausständige Beiträge bleibt durch einen Austritt unberührt.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung steht allen Mitgliedern, das aktive und passive Wahlrecht jedoch nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
  2. Die Mitglieder haben die Interessen und das Ansehen der Gesellschaft zu wahren, die Statuten zu beachten und ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft pünktlich zu erfüllen.

§ 8 Vereinsorgane (Gesellschaftsorgane)

Die Organe der Gesellschaft sind:

  • a) das Kuratorium (= die Generalversammlung)
  • b) der Vorstand
  • c) die RechnungsprüferInnen
  • d) das Schiedsgericht

§ 9 Das Kuratorium (= die Generalversammlung)

  1. Das Kuratorium setzt sich aus den teilnehmenden Mitgliedern der Gesellschaft zusammen und bildet die Generalversammlung, die mindestens alle zwei Jahre zusammentritt (ordentliche Generalversammlung). Es wird von der Präsidentin/dem Präsidenten geleitet. Der/die SchriftführerIn wird vom Präsidenten/der Präsidentin festgelegt.
  2. Das Kuratorium tritt auf Beschluss des Vorstandes - oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Gesellschaftsmitglieder oder eines Rechnungsprüfers frühestens binnen zwei, längstens binnen vier Wochen - zusammen. Diese Organe und Personen sind auch berechtigt, die Behandlung eines Gegenstandes in der nächsten Kuratoriumssitzung zu verlangen, wenn dieser in die Zuständigkeit des Kuratoriums fällt.
  3. Das Kuratorium wird vom Präsidenten/der Präsidentin oder bei dessen/deren Verhinderung von einem/r StellvertreterIn oder vom Vorstand durch schriftliche Einladung jedes Gesellschaftsmitgliedes einberufen. Die Tagesordnung ist spätestens am zehnten Tag vor der Kuratoriumssitzung zu versenden und hat den Zeitpunkt und den Ort der Versammlung zu bezeichnen und die Tagesordnung bekannt zu geben. Anträge auf Ergänzungen zur Tagesordnung sind bis zum Beginn der Sitzung jederzeit möglich und an den Präsidenten zu richten.
  4. Gültige Beschlüsse können nur über Punkte auf der Tagesordnung gefasst werden.
  5. Das Kuratorium ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
  6. Das Kuratorium fasst seine Beschlüsse, falls in dieser Satzung nicht anders angegeben, mit einfacher Mehrheit. Es wird an dieser Stelle jedoch ausdrücklich festgehalten, dass die Statuten nur mit einer ¾ Mehrheit des Kuratoriums geändert werden können.
  7. Fördernde und Kooperationsmitglieder werden durch jeweils eine/n VertreterIn repräsentiert.
  8. Jedes Gesellschaftsmitglied kann sich durch ein anderes Gesellschaftsmitglied als Bevollmächtigten vertreten lassen, das sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweist.
  9. Über den Verlauf der Kuratoriumssitzung ist ein Protokoll zu verfassen, aus dem die behandelten Punkte, die gefassten Beschlüsse und deren statutenmäßige Gültigkeit zu ersehen sind. Die Niederschrift ist von der/dem Vorsitzenden des Kuratoriums zu unterzeichnen. Jedem Gesellschaftsmitglied ist auf Verlangen eine Abschrift dieser Niederschrift auszufolgen.

§ 10 Zuständigkeit des Kuratoriums

  1. Das Kuratorium leitet die Gesellschaft unter Bedachtnahme auf die geltenden Gesetze, die Statuten und seine eigenen Beschlüsse. Das Kuratorium überwacht die laufende Geschäftsführung des Vorstandes, verwaltet das Gesellschaftsvermögen und fasst Beschlüsse über dessen Verwendung.
  2. Dem Kuratorium obliegt die Beschlussfassung über:
    • a) den Rechenschaftsbericht und Rechnungsabschluss nach Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer;
    • b) die Entlastung der Mitglieder des Vorstands;
    • c) die Bestellung der RechnungsprüferInnen für die folgende Periode, aber maximal von zwei Jahren;
    • d) die Bestellung oder Abberufung der Mitglieder des Vorstandes;
    • e) die Änderung der Statuten;
    • f) die Auflösung der Gesellschaft.

§ 11 Vorstand

  1. Die Tätigkeit als Vorstand ist ehrenamtlich.
  2. Der Vorstand wird vom Kuratorium gewählt und hat bei Nichtbesetzung einer Vorstandsposition oder dem Ausscheiden eines bereits gewählten Mitglieds das Recht, an dessen Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Kuratoriumssitzung einzuholen ist.
  3. Die Größe des Vorstandes bestimmt das Kuratorium.
  4. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte eine/n PräsidentIn, zwei VizepräsidentInnen, und eine/n KassierIn. Der Vorstand besteht aus mindestens vier Vorstandsmitgliedern, maximal jedoch 17. Dazu können zusätzlich noch Vertreter fördernder und kooperativer Firmen/Institutionen in den Vorstand gewählt werden.
  5. Die Funktionsdauer der Mitglieder des Vorstandes beträgt vier Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. Für den Fall einer nicht rechtzeitig und gültig erfolgten Neu- bzw. Wiederbestellung des Vorstandes bleibt der bestehende Vorstand bis zur Neu- bzw. Wiederbestellung des Vorstandes in seiner Funktion.
  6. Mitglieder des Vorstandes können jederzeit schriftlich, ohne Angabe von Gründen, ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den/die PräsidentIn oder an die StellvertreterIn zu richten und wird spätestens vier Wochen nach Einlangen wirksam. Über die Nachbesetzung oder Neubestellung entscheidet das Kuratorium. Für den Fall des Rücktritts aller Vorstandsmitglieder ist unverzüglich eine Kuratoriumssitzung seitens des/der PräsidentIn einzuberufen und ein neuer Vorstand zu bestellen. Bis dahin bleibt der bestehende Vorstand im Amt.
  7. Der Vorstand tritt zusammen, sooft dies zur Führung der laufenden Geschäfte der Gesellschaft erforderlich ist, - mindestens jedoch zweimal im Jahr. Auf schriftlichen Antrag eines Vorstandsmitgliedes oder des Rechnungsprüfers hat eine Sitzung ehest möglich stattzufinden.
  8. Der Vorstand wird von seinem/seiner PräsidentIn oder bei dessen Verhinderung von einem/einer StellvertreterIn durch schriftliche Einladung jedes Vorstandsmitgliedes einberufen. Sie ist spätestens am zehnten Tag vor der Vorstandssitzung zu versenden und hat den Zeitpunkt und den Ort der Sitzung zu bezeichnen. Falls Gefahr in Verzug ist, kann diese Einberufung auch formlos erfolgen und diese Frist unterschritten werden.
  9. Den Vorsitz bei Sitzungen führt der/die PräsidentIn der Gesellschaft, im Falle seiner Verhinderung einer ihrer/seiner StellvertreterInnen.
  10. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder ordnungsgemäß geladen wurden und mindestens drei der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Vorstandsmitglieder 5 können sich wechselseitig mit schriftlicher Vollmacht, die dem/der PräsidentIn vorzulegen ist, vertreten lassen.
  11. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit kommt kein Beschluss zustande. Beschlüsse können jedoch auch ohne Sitzung schriftlich im Umlaufwege gefasst werden, falls kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht und mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder an dieser Beschlussfassung teilnehmen.
  12. Über jede Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift zu verfassen. Aus dem Protokoll müssen die Teilnehmer, die Gegenstände der Verhandlung, die gefassten Beschlüsse und deren statutenmäßige Gültigkeit zu ersehen sein. Das Protokoll ist von der Präsidentin oder vom Präsidenten, im Fall der Verhinderung von einem/r der beiden VizepräsidentenInnen zu unterfertigen. Jedem Vorstandsmitglied ist eine Abschrift der Niederschrift zu übermitteln.

§ 12 Aufgaben des Vorstandes

  1. Dem Vorstand obliegt die laufende Geschäftsführung der Gesellschaft unter Bedachtnahme auf die Gesetze, die Statuten und die Beschlüsse des Kuratoriums. Im Einzelnen kommen dem Vorstand folgende Aufgaben zu:
    • a) Die Durchführung der Beschlüsse des Kuratoriums und die Verwaltung des Gesellschaftsvermögens sowie die Beschlussfassung über die Verwendung des Gesellschaftsvermögens, soweit ihm diese Agenden durch das Kuratorium übertragen sind;
    • b) Die Erstellung des Jahresvoranschlages sowie die Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;
    • c) Die Erstellung von Vorschlägen der Tagesordnung der Versammlung des Kuratoriums und sonstige Vorarbeiten für derartige Versammlungen;
    • d) Der Ausschluss eines Mitgliedes;
    • e) Die Aufnahme und Kündigung von Dienstnehmern der Gesellschaft;
    • f) Die Einberufung von Sitzungen des Kuratoriums;
    • g) Die Förderung von Teilnahmen von Mitgliedern an Tagungen und Aufwendungen von Mitgliedern für Öffentlichkeitsarbeit nach verfügbaren Mitteln.
  2. Der Vorstand ist namens der Gesellschaft über einen Vorstandsbeschluss berechtigt Dienstnehmer anzustellen oder mit sonstigen Vertragspartnern Rechtsgeschäfte zu schließen und diesen die Geschäftsführung und die Abwicklung der laufenden Geschäfte der Gesellschaft gemäß den Weisungen des Kuratoriums zu übertragen oder zu kündigen. Diesen Personen kann für die laufende Geschäftsführung die Zeichnungsberechtigung im erforderlichen Umfang eingeräumt werden.

§ 13 Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder

  1. Ausfertigungen und Bekanntmachungen der Gesellschaft sind vom/von der PräsidentIn und einem weiteren Vorstandsmitglied zu zeichnen, soweit nicht die Zeichnungsberechtigung einem/r Angestellten eingeräumt ist. Bei Verhinderung des/der PräsidentIn ist die Zeichnung durch einen der Vize-PräsidentInnen und einem weiteren Mitglied des Vorstandes ausreichend.
  2. Gegenüber Angestellten der Gesellschaft werden die laufenden Aufgaben des Dienstvorgesetzten vom Präsidenten bzw. von der Präsidentin oder im Falle seiner Verhinderung von seinem/seiner StellvertreterIn wahrgenommen, soweit dies nicht einem Angestellten der Gesellschaft übertragen wurde.
  3. Der/die KassiererIn ist für die ordnungsgemäße finanzielle Gebarung der Gesellschaft verantwortlich.
  4. Die Gesellschaft wird nach außen durch den/die Präsidentin, im Verhinderungsfall durch einen der beiden StellvertreterInnen vertreten.

§ 14 Rechnungsprüfer

  1. Das Kuratorium bestellt für eine von ihm festgesetzte Dauer von max. 2 Jahren zwei RechnungsprüferInnen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Eine Wiederwahl ist möglich.
  2. Den RechnungsprüferInnen obliegt die Kontrolle der finanziellen Gebarung der Gesellschaft und die Überprüfung des jährlichen Rechnungsabschlusses.
  3. Die Tätigkeit der RechnungsprüferInnen ist ehrenamtlich.

§ 15 Schiedsgericht

  1. In allen Streitigkeiten aus dem Gesellschaftsverhältnis entscheidet ein Schiedsgericht.
  2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Gesellschaftsmitgliedern zusammen. Je ein Mitglied ist im Streitfall innerhalb einer vom Vorstand festzusetzenden Frist von beiden Streitteilen namhaft zu machen, und diese zwei Mitglieder wählen ein drittes Gesellschaftsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Kommt innerhalb von drei Wochen keine Einigung auf einen Vorsitzenden zustande, so entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. VertreterInnen fördernder Mitglieder und Kooperationsgesellschaften sind Vorstandsmitgliedern gleichzuhalten.
  3. Das Schiedsgericht fällt eine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Diese ist gesellschaftsintern gültig.

§ 16 Freiwillige Auflösung der Gesellschaft

Die freiwillige Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer Generalversammlung und nur mit ¾ Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

  1. Beschließt die Generalversammlung mit ¾ Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen die freiwillige Auflösung des Vereines, hat sie auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und über die Verwendung des Vereinsvermögens zu entscheiden.
  2. Im Falle der Auflösung bzw. Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen ungeschmälert für gemeinnützige bzw. wissenschaftliche Zwecke im Sinne der Vereinsziele zu verwenden.

§ 17 Datenschutz

Jedes Mitglied gibt durch seinen Beitritt die widerrufliche Zustimmung, dass seine personenbezogenen Daten für die Dauer der Vereinszugehörigkeit mittels Datenverarbeitung erfasst werden und innerhalb des Vorstandes verarbeitet und weitergegeben werden, insbesondere für die Information, Führung der Buchhaltung und Zustellung von Informationsmaterial aller Art. Änderungen dieser Daten sind dem Vorstand unverzüglich bekannt zu geben. Ein Widerruf der Zustimmung bewirkt die Unzulässigkeit der weiteren Verwendung der Daten und gilt als Austritt aus dem Verein im Sinn des § 7 Abs. 2.